Gedankenkaffee

Wer viel kann, muss viel machen.

…dass wir in unserem nicht-Perfekt-sein, perfekt zusammenpassen.  Manchmal vergesse ich das nämlich. Wenn der Alltag zu sehr an der Substanz nagt. Wenn ich mich vergesse. Freundschaften schleifen lasse, Telefonate verschiebe und abends mit unserem Kind ins Bett falle und einen unruhigen Schlaf schlafe. Weil ich keine Pausen eingelegt habe. Weil ich bis zum Grund meiner Kraft geschöpft und den Tank leer gelassen habe. Die letzten Meter bis zur Tankstelle bin ich nicht in meinen Boots, sondern eher kriechend auf allen Vieren gegangen. Hab dabei geschimpft und die Verantwortung im Außen gesucht. Doch da war sie nicht zu finden, egal wie sehr ich es versucht und die letzten Tropfen Energie darauf verschwendet habe. Die Verantwortung für mich, liegt bei mir.

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Einfach mal machen?

Und nun sitze ich hier mit all meinen Gedanken, meinen Selbstzweifeln der letzten Wochen und plötzlich fängt es an, in mir zu vibrieren. Ich will machen. Tun. Loslegen. Vor allem jedoch meinen Perfektionismus, meinen überhöhten Anspruch an mich selbst, weglegen. Ganz hinten in den Kleiderschrank, zu den Highwaist-Jeans, die mich nicht gut kleiden. Zu den vielleicht-irgendwann-Klamotten in Größe 34/36, in die ich soundso nicht mehr hineinpassen will.

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Koitus vs. Curarum interruptus.

Natürlich bin ich nicht sorgenfrei. Ich bin Mutter. Irgendwas ist immer. Aber ich lerne jeden Tag dazu. Ich möchte mich nicht um die Zukunft meines Kindes ängstigen, weil die Sicherheit eines Atomkraftwerks wackelt. Ich möchte eine gute Zeit mit meiner Tochter verbringen, mit Einhörnern um die Wette rennen, Legotürme bauen, im Regen tanzen und ganz viel lachen. Weil wir es heute können. Ich weiß nicht was morgen ist. Keiner weiß was morgen ist.

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Das Leben kann man nicht retuschieren.

Puh! Ich sehe ein wenig aus wie die Mom von Kim Gloss. Aber nicht wie ich selbst. Das ist eine andere. Keine andere Version von mir, sondern eine andere Frau. Ich bin ein wenig erschrocken. Da ist ganz viel Schein, aber kein Sein. Das mag mich wenig beeindrucken, weil ich mag, wer ich bin. Weil ich das Leben in meinem Gesicht (meist) gut finde und weiß, dass ich so viel mehr bin, als mein Äußeres. Doch was macht es mit denen, die auf weniger Kraft zurückgreifen. Die mit ihrem Äußeren hadern, weil das Innere einfach noch nicht stark genug ist? Was passiert mit denen?

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Schlaflos

Ich bin schlaflos. Nachts liege ich wach, mit müdem Körper und schweren Augen, während mein Hirn vergessen hat, dass ich nicht mehr zwanzig, sondern über vierzig bin. Dass die Party im Kopf nicht mehr Disco sondern Walzer sein darf. Weil sich die Falten nicht nur ins Gesicht, sondern irgendwann auch aufs Gemüt legen. Da hilft auch keine Hyaluron-Maske mehr, keine Anti-Aging-Augenpads oder Gold in Fluid verpackt. Ich bin einfach müde. Innen wie außen.

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Telefonat mit der Vergangenheit.

Das Hamsterrad ist schneller geworden, merke ich. Ich bin nicht ausgestiegen. Ich habe einfach immer weiter getreten und jetzt geht mir langsam die Puste aus. Klingeling, trällert es. Erinnere dich an das, was wirklich zählt. Wer du bist. Was du willst. Sonst rennst du irgendwann an deinem eigenem Leben vorbei. An den Menschen, die du liebst und an der Zeit, die du hast. Ich rücke meine Brille zurecht und meinen Fokus gerade. Jetzt weiß‘ ich’s wieder. Ich atme.

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Ich bin Wähler!

Unsere Zukunft lebenswert machen, dass ist mein Anspruch. Und das fängt für mich im Kleinen an. Bei mir selbst. Ich möchte dass mein Kind friedvoll aufwächst, dass es auch in zwanzig Jahren noch im Meer baden kann und den eigenen Kindern unsere wunderschöne Welt, die Natur und auch Städte zeigen kann. Flora & Fauna. Ohne Atemmaske oder andere, wirklich gewordene Sci-fi-Szenarien. Ich wünsche uns unbegrenzten Zugang zu Bildung und Wissen. Für alle. Mit allen Möglichkeiten. Ich wünsche unseren Kindern ein Schulsystem, dass Fächerübergreifend lehrt. Eines, dass keine Grenzen schafft, sondern die Möglichkeit, immer wieder über die eigene Grenze hinauszuwachsen.

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