Muttertät. Der Prozess des Mutterwerdens

Sie gräbt den Kopf tief in das Kissen, damit ihre Kinder nicht das Schluchzen hören, welches mit jedem Atemzug aus ihrer Kehle emporsteigt. Die Haare kleben ihr strähnig im Gesicht, Tränen und Rotz vermischen sich und sie fühlt sich noch schmutziger, noch kraftloser und noch weniger fähig, das richtige zu tun. “Du bist Mutter. Du musst.“, hämmert es in ihrem Kopf. Eine Endlosschleife von Gedanken. Unzuträgliche, schwere Gedanken. Muttertät beschreibt den Prozess des Mutterwerdens. Von Hormonschwankungen und Gefühlsausbrüchen. Von der Unsicherheit, genug zu sein und als Mutter das richtige zu tun.

Deutschland deine Schulen.

„Du musst mit den Augen und Ohren mopsen.“, sagte schon mein alter Zeichenlehrer vor über 30 Jahren. Und genau das wünsche ich mir. Das mehr hingeschaut wird, mehr angeschaut, nachgedacht, weitergedacht und das Gute übernommen wird. Es muss nicht immer besser sein, aber es kann anders werden. Und gut. Zukunftsweisend. Arbeitserleichternd. Unterstützend. Fördernd. Bildend.

Und vielleicht wird die deutsche Bildungsministerin in wenigen Jahren einen ähnlichen Satz prägen, wie Tanja Huutonen von der finnischen Botschaft in Berlin: „Eltern sollen bei uns keine Lehrer sein. Sie sollen darauf achten, dass die Aufgaben gemacht werden, aber sie sollen nicht unterrichten.“